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WissenWechseljahre

Wechseljahre

Die Wechseljahre, fachsprachlich Klimakterium, beschreiben den natürlichen hormonellen Übergang der Frau aus der reproduktiven in die postreproduktive Lebensphase. Der Prozess umfasst drei Phasen: die Perimenopause als hormonelle Übergangsphase, die Menopause als die letzte Regelblutung selbst sowie die Postmenopause als die Lebensphase danach. In Deutschland beginnt die Perimenopause bei den meisten Frauen zwischen 40 und 45 Jahren, die Menopause findet im Durchschnitt mit 51 bis 52 Jahren statt. Begleitend können vielfältige Veränderungen auftreten, darunter Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Gewichtsverlagerungen, Gelenkbeschwerden und Veränderungen der Haut. Die individuelle Ausprägung ist sehr unterschiedlich, etwa ein Drittel der Frauen erlebt nur milde Veränderungen, ein Drittel mittlere und ein Drittel stärkere Beschwerden. Begleitend zur ärztlichen Betreuung gibt es zahlreiche Lebensstil- und Ernährungsoptionen, darunter pflanzliche Mikronährstoffe und traditionell in der Frauenheilkunde verwendete Pflanzen. Greenic Meno Balance ist ein biologischer Vitalstoff-Komplex aus 14 Bio-Zutaten, der die tägliche Ernährung in dieser Lebensphase ergänzt.

Herkunft & Botanik

Die Wechseljahre sind keine Krankheit, sondern eine natürliche biologische Lebensphase. Sie entstehen durch die langsame Abnahme der Eierstockfunktion, in deren Folge die Produktion der weiblichen Sexualhormone Östrogen und Progesteron schrittweise nachlässt. Diese hormonelle Veränderung wirkt sich auf zahlreiche Stoffwechsel- und Regulationsprozesse aus, weil Östrogen-Rezeptoren in fast allen Organen, Gewebe und im Nervensystem vorkommen.

Der medizinische Fachbegriff Klimakterium leitet sich vom griechischen klimax (Stufe, Treppe) ab und beschreibt den stufenweisen Übergang von der reproduktiven in die nicht-reproduktive Phase. Die Wechseljahre sind ein universelles Phänomen, das alle Frauen betrifft, mit teils erheblichen kulturellen Unterschieden in Wahrnehmung, Bezeichnung und ärztlicher Begleitung.

Die drei Phasen der Wechseljahre

Perimenopause: Die hormonelle Übergangsphase, die mehrere Jahre vor der letzten Regelblutung beginnt. Typischer Start zwischen 40 und 45 Jahren. Östrogen und Progesteron schwanken stark, die Zyklen werden unregelmäßig. Erste typische Veränderungen wie unregelmäßige Periode, Schlafstörungen, Hitzewallungen oder Stimmungsschwankungen treten in dieser Phase auf. Dauer: durchschnittlich vier bis acht Jahre, in seltenen Fällen länger.
Menopause: Definitionsgemäß die letzte spontane Regelblutung, die rückblickend nach zwölf Monaten ohne Periode festgestellt wird. Durchschnittsalter in Deutschland 51 bis 52 Jahre. Die Menopause selbst ist also ein einzelner Zeitpunkt, kein Zustand. Ab diesem Zeitpunkt produziert der Körper deutlich weniger Östrogen.
Postmenopause: Die Lebensphase nach der Menopause. Die hormonelle Umstellung ist abgeschlossen, viele akute Veränderungen werden milder, das Östrogen-Niveau bleibt aber dauerhaft niedrig. Themen wie Knochengesundheit, Herz-Kreislauf-Gesundheit und Stoffwechsel rücken stärker in den Fokus.

Frühe Wechseljahre und vorzeitige Menopause

Bei einem kleineren Anteil der Frauen beginnen die Wechseljahre deutlich früher. Eine vorzeitige Ovarialinsuffizienz (Premature Ovarian Insufficiency) ist definiert als hormonelle Ovarialfunktionsstörung vor dem 40. Lebensjahr und betrifft etwa ein Prozent der Frauen. Gründe können genetisch, autoimmunologisch, durch Operationen oder durch Chemotherapie bedingt sein. In diesen Fällen ist eine ärztliche Begleitung besonders wichtig.

Wie wird die Phase festgestellt

Die Wechseljahre werden vor allem klinisch über die Symptome und den Zyklus eingeordnet. Hormonbestimmungen im Blut (FSH, LH, Östradiol, Progesteron) können unterstützen, sind aber wegen der starken Schwankungen in der Perimenopause oft nur eingeschränkt aussagekräftig. Die endgültige Diagnose der Menopause erfolgt rückblickend nach zwölf Monaten ohne Regelblutung.

Kultureller und historischer Kontext

In der traditionellen europäischen Phytotherapie, in der ayurvedischen Tradition Indiens und in der traditionellen chinesischen Medizin werden seit Jahrhunderten Pflanzen für die hormonelle Übergangsphase eingesetzt. Bekannte Beispiele sind Traubensilberkerze und Salbei in Europa, Shatavari und Ashwagandha im Ayurveda und Dong Quai in der chinesischen Tradition. Die moderne Pflanzenheilkunde greift einen Teil dieser Tradition auf, ergänzt durch wissenschaftliche Untersuchungen einzelner Wirkstoffe.

Wirkprofil & Inhaltsstoffe

In den Wechseljahren verändern sich zahlreiche Körperfunktionen. Östrogen, Progesteron und andere Botenstoffe regulieren Temperatur, Schlaf, Stimmung, Knochenstoffwechsel, Haut, Gewicht, Libido und Kreislauf. Wenn diese Hormone schwanken oder absinken, werden die regulierten Systeme beeinflusst.

Die häufigsten Symptome der Wechseljahre

Hitzewallungen und nächtliches Schwitzen: Etwa 75 Prozent der Frauen erleben Hitzewallungen während der Wechseljahre. Sie entstehen durch eine Dysregulation des Temperatursteuerzentrums im Gehirn (Hypothalamus), das auf veränderte Östrogenspiegel reagiert. Die Intensität variiert stark zwischen einzelnen kurzen Wärmegefühlen und starken Schweißausbrüchen mehrmals täglich.
Schlafstörungen: Sehr häufig, oft in Kombination mit nächtlichen Hitzewallungen. Auch unabhängig davon können das Einschlafen, Durchschlafen und die Schlafqualität betroffen sein.
Stimmungsschwankungen und psychische Belastung: Reizbarkeit, Niedergeschlagenheit, Antriebsschwäche oder Angstgefühle können auftreten. Die Ursachen sind multifaktoriell: hormonelle Veränderungen, Schlafmangel, Lebenssituation und individuelle Disposition spielen zusammen.
Veränderungen des Zyklus: In der Perimenopause unregelmäßige Abstände, stärkere oder schwächere Blutungen, ausbleibende Zyklen.
Gewichtsverlagerung und Stoffwechsel: Eine Verlagerung der Fettverteilung Richtung Bauchregion ist häufig, auch ohne tatsächliche Gewichtszunahme. Der Grundumsatz sinkt langsam, die Insulinsensitivität kann sich verändern.
Gelenk- und Muskelbeschwerden: Östrogen wirkt entzündungsregulierend. Bei sinkenden Spiegeln berichten viele Frauen über Gelenksteifigkeit und Muskelverspannungen, vor allem morgens.
Haut, Haare und Schleimhäute: Trockenere Haut, dünneres Haar, trockenere Schleimhäute (auch im Intimbereich) sind häufige Veränderungen.
Konzentration und Gedächtnis: Konzentrationsschwierigkeiten und der subjektive Eindruck, weniger fokussiert zu sein, treten oft auf, meist vorübergehend.

Bedeutung von B-Vitaminen und Vitamin C in dieser Lebensphase

B-Vitamine und Vitamin C spielen in der täglichen Versorgung eine zentrale Rolle für Energie, Nervensystem und Hormonregulation. Die zugelassenen Aussagen für diese Nährstoffe sind besonders relevant in einer Lebensphase, in der hormonelle Schwankungen viele Stoffwechselwege beeinflussen.

Vitamin B1 (Thiamin) trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei.
Vitamin B2 (Riboflavin) trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung.
Vitamin B6 (Pyridoxin) trägt zur Regulierung der Hormontätigkeit bei, zu einem normalen Energiestoffwechsel, zu einer normalen Funktion des Nervensystems und zur normalen psychischen Funktion.
Vitamin B7 (Biotin) trägt zur normalen psychischen Funktion bei.
Vitamin B12 (Cobalamin) trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei und zur normalen Funktion des Nervensystems.
Vitamin C trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel, zu einer normalen Funktion des Immunsystems und dazu, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.

Diese Aussagen gelten für die jeweiligen Vitamine als Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung, unabhängig von der Lebensphase. In den Wechseljahren ist eine zuverlässige Versorgung mit diesen Nährstoffen besonders wertvoll.

Knochengesundheit in der Postmenopause

Mit dem Abfall des Östrogenspiegels nimmt die Knochendichte schneller ab. Eine ausreichende Versorgung mit Calcium und Vitamin D wird in dieser Lebensphase besonders wichtig, ebenso regelmäßige Bewegung. Calcium trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei, Vitamin D trägt zur normalen Aufnahme und Verwertung von Calcium und Phosphor bei. Ärztliche Knochendichte-Messungen werden bei erhöhtem Risiko empfohlen.

Anwendung

Die Wechseljahre lassen sich auf mehreren Ebenen begleiten. Eine umfassende Strategie kombiniert ärztliche Betreuung, Lebensstil-Anpassungen und gegebenenfalls pflanzliche oder hormonelle Optionen.

Ärztliche Begleitung und Hormonersatztherapie

Die Hormonersatztherapie (HRT, früher Hormone Replacement Therapy) ist eine gängige medizinische Option, bei der Östrogen, oft kombiniert mit Progesteron, gezielt ersetzt wird. Sie kann Hitzewallungen, Schlafstörungen und genitale Beschwerden effektiv lindern und wird heute differenzierter eingesetzt als in früheren Jahrzehnten. Indikation, Dosierung, Darreichungsform und Dauer werden individuell mit Gynäkologin oder Hausärztin abgestimmt. Eine pflanzliche Mikronährstoff-Begleitung wie Meno Balance ist kein Ersatz für eine HRT, sondern eine ergänzende Lebensstil-Komponente, die unabhängig von einer ärztlichen Therapie eingenommen werden kann. Bei Einnahme hormoneller Medikamente ist eine Abstimmung mit der Ärztin sinnvoll.

Lebensstil-Säulen in den Wechseljahren

Ernährung: Vielfältige pflanzliche Kost mit Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten, Gemüse, Obst, Nüssen und hochwertigen Proteinen. Reduktion von raffiniertem Zucker, Alkohol und übermäßigem Koffein, weil diese Faktoren Hitzewallungen und Schlafstörungen verstärken können.
Bewegung: Eine Kombination aus Krafttraining (zwei- bis dreimal pro Woche) und Ausdauerbewegung. Krafttraining ist in der Postmenopause besonders wichtig für die Knochengesundheit und den Stoffwechsel.
Schlafhygiene: Regelmäßiger Schlafrhythmus, kühles Schlafzimmer (bei nächtlichen Hitzewallungen besonders wichtig), Reduktion von Bildschirmzeit am Abend.
Stressmanagement: Yoga, Meditation, Atemübungen, Spaziergänge in der Natur. Adaptogene wie Ashwagandha werden in der Phytotherapie zur Unterstützung der Anpassungsfähigkeit eingesetzt.
Soziale Einbindung und Selbstreflexion: Austausch mit anderen Frauen, professionelle Begleitung bei stärkerer psychischer Belastung.

Traditionell verwendete Pflanzen im Überblick

In der Frauenheilkunde werden seit Jahrhunderten verschiedene Pflanzen verwendet. Die wichtigsten in der modernen Anwendung:

Mönchspfeffer (Vitex agnus-castus): Strauchgewächs aus dem Mittelmeerraum, traditionell für hormonregulierende Themen verwendet. In arzneilichen Dosierungen zulassungspflichtiges Phytopharmakon, in niedrigen Lebensmittel-Dosierungen Bestandteil von Nahrungsergänzungsmischungen.
Maca (Lepidium meyenii): Wurzelknolle aus den peruanischen Anden, in der westlichen Forschung zu den Adaptogenen gezählt, traditionell für Vitalität und Hormonbalance verwendet.
Shatavari (Asparagus racemosus): Wurzelpflanze aus der ayurvedischen Tradition, dort als zentrale Frauenpflanze für alle Lebensphasen eingesetzt.
Ashwagandha (Withania somnifera): Adaptogen aus der ayurvedischen Tradition, traditionell für Stress, Schlaf und Energie eingesetzt.
Traubensilberkerze (Cimicifuga racemosa): In der europäischen Phytotherapie traditionell für hormonelle Übergangsphasen verwendet, als Phytopharmakon in standardisierten Extrakten erhältlich.
Salbei (Salvia officinalis): Traditionell für Schwitzen und Hitzewallungen verwendet, als Tee oder standardisierter Extrakt.
Rotklee (Trifolium pratense): Liefert Isoflavone, pflanzliche Phytoöstrogene, die in der Forschung in der Wechseljahresanwendung untersucht werden.

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Pflanzen finden sich in den jeweiligen Glossar-Einträgen, etwa zu Mönchspfeffer und Ashwagandha.

Pflanzliche Mikronährstoff-Komplexe als tägliche Ernährungs-Begleitung

Eine konzentrierte pflanzliche Mischung kombiniert mehrere traditionell verwendete Pflanzen mit zugelassenen Vitamin-Komponenten. Sie ersetzt keine ärztliche Therapie, kann aber als tägliche Ernährungs-Begleitung in dieser Lebensphase eine Rolle spielen. Greenic Meno Balance kombiniert 14 Bio-Zutaten, darunter Shatavari als Hauptkomponente, Maca mit 37 Prozent Anteil, Amla-Beere, Ashwagandha-Extrakt KSM-66, Mönchspfeffer-Extrakt sowie einen pflanzlichen Vitamin-B-Komplex aus Pflanzenextrakten wie Guave, Spirulina, Hefe und Acerola. Eine Tagesportion à 5 Gramm Pulver wird in Wasser, Saft oder Smoothie eingerührt.

Worauf bei der Auswahl achten?

Bei der Auswahl einer pflanzlichen Mikronährstoff-Begleitung in den Wechseljahren gibt es deutliche Qualitäts-Unterschiede zwischen den Marktangeboten. Sechs Kriterien helfen bei der Einordnung.

Bio-Qualität und Reinheit

Bei einem täglich eingenommenen Mikronährstoff-Komplex mit mehreren pflanzlichen Komponenten ist Bio-Qualität ein Sicherheitsmerkmal. Kontrolliert biologischer Anbau schließt synthetische Pestizide, Herbizide und Mineraldünger aus. Synthetische Vitamin-Isolate, künstliche Aromen und Süßungsmittel sind in einer naturbelassenen Mischung nicht enthalten.

Pflanzliche oder synthetische Vitamin-Quellen

Vitamine in Nahrungsergänzungsmitteln können entweder als isolierte synthetische Substanzen oder aus pflanzlichen Extrakten gewonnen werden. Pflanzliche Vitamin-Komplexe enthalten die Vitamine in ihrer natürlichen Pflanzenmatrix gemeinsam mit Bioflavonoiden, Carotinoiden und sekundären Pflanzenstoffen. Synthetische Vitamin-Isolate sind oft günstiger und kommen in höheren Konzentrationen pro Portion vor. Wer Wert auf natürliche Pflanzenmatrix legt, wählt einen pflanzlichen Vitamin-Komplex.

Adaptogene und traditionell verwendete Pflanzen

Hochwertige Mischungen kombinieren mehrere traditionell in der Frauenheilkunde verwendete Pflanzen. Maca, Shatavari und Ashwagandha sind klassische Adaptogene aus den peruanischen und ayurvedischen Traditionen. Mönchspfeffer-Extrakt in Lebensmittel-Dosierung ergänzt das Profil. Die Mengenangaben einzelner Komponenten sollten transparent deklariert sein.

Ashwagandha-Extrakt-Qualität

Ashwagandha-Extrakte unterscheiden sich erheblich in der Konzentration der wirksamkeitsrelevanten Withanolide. KSM-66 ist ein standardisierter Vollspektrum-Extrakt aus den Wurzeln, der in mehreren klinischen Studien untersucht wurde und zu den qualitativ hochwertigsten Ashwagandha-Extrakten zählt.

Mönchspfeffer in Lebensmittel-Dosierung versus Phytopharmakon

Mönchspfeffer-Extrakte in arzneilicher Dosierung sind als Phytopharmakon zulassungspflichtig. Nahrungsergänzungsmittel enthalten bewusst niedrigere Dosierungen im Lebensmittel-Rahmen. Beide Anwendungsformen haben unterschiedliche Zwecke. Für gezielte therapeutische Anwendung ist ein arztverordnetes Phytopharmakon die richtige Wahl, für die ergänzende Ernährungs-Begleitung eine Lebensmittel-Dosierung.

Transparenz der Zutatenliste

Die Zutatenliste sollte klar deklariert sein, alle Komponenten benannt, ohne unbestimmte Bezeichnungen wie proprietary blend oder undefinierte Mischungen. Allergene sind kennzeichnungspflichtig. Bei Einnahme von Medikamenten oder bei Schwangerschaft und Stillzeit ist eine ärztliche Rücksprache empfehlenswert.

Greenic Meno Balance im Vergleich

Inhaltsstoffe: 14 reine Bio-Zutaten (Shatavari als Hauptkomponente, Maca 37 Prozent, Amla-Beere, Acerolafruchtsaft-Extrakt 4,7 Prozent, Ashwagandha-Extrakt KSM-66 3 Prozent, Guavenfrucht-Extrakt, Spirulina-Extrakt, Chlorella-Extrakt, Hefe-Extrakt, Mangofrucht-Extrakt, Mungobohnensprossen-Extrakt, Zitronenschalen-Extrakt, Basilikumblatt-Extrakt, Mönchspfeffer-Extrakt 0,15 Prozent).
Bio-Qualität: Alle Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau.
Vitamin-Quelle: Pflanzlicher Vitamin-B-Komplex und Vitamin C aus Pflanzenextrakten (Guave, Spirulina, Hefe, Acerola), keine synthetischen Isolate.
Aromen und Süßungsmittel: keine.
Adaptogene: Maca, Shatavari, Ashwagandha KSM-66.
Mönchspfeffer: Lebensmittel-Dosierung 7,5 Milligramm Extrakt pro Tagesportion.
Pro Tagesportion: 71,8 Prozent der Referenzmenge für Vitamin B1, 56,4 Prozent für B6, 48 Prozent für Biotin, 32 Prozent für B12, 50 Prozent für Vitamin C.

Was nicht überzeugt

Wechseljahres-Mischungen mit synthetischen Vitamin-Isolaten in hohen Dosierungen ohne natürliche Begleitmatrix, Produkte ohne Bio-Zertifizierung, Mischungen mit künstlichen Aromen und Süßungsmitteln, intransparente proprietary blends ohne Mengenangaben einzelner Komponenten sowie Produkte mit unbekannter Ashwagandha-Extrakt-Qualität erfüllen den Anspruch einer hochwertigen Bio-Begleitung nicht.

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Häufige Fragen zu Wechseljahre

Was sind die drei Phasen der Wechseljahre und wie lange dauern sie?
Die Wechseljahre gliedern sich in drei Phasen. Die Perimenopause ist die hormonelle Übergangsphase und beginnt bei den meisten Frauen zwischen 40 und 45 Jahren. Östrogen und Progesteron schwanken, die Zyklen werden unregelmäßig und erste typische Veränderungen wie Hitzewallungen oder Schlafstörungen treten auf. Die Perimenopause dauert durchschnittlich vier bis acht Jahre, in seltenen Fällen länger. Die Menopause selbst ist definitionsgemäß die letzte spontane Regelblutung, die rückblickend nach zwölf Monaten ohne Periode festgestellt wird. Das Durchschnittsalter in Deutschland liegt bei 51 bis 52 Jahren. Die Menopause ist also ein einzelner Zeitpunkt, kein längerer Zustand. Die Postmenopause ist die gesamte Lebensphase nach der Menopause. Die hormonelle Umstellung ist abgeschlossen, viele akute Symptome werden milder, das Östrogen-Niveau bleibt aber dauerhaft niedrig. Damit rücken Knochengesundheit, Herz-Kreislauf-Gesundheit und Stoffwechsel stärker in den Fokus. Insgesamt umfasst der gesamte Übergang etwa vier bis zehn Jahre, mit großen individuellen Unterschieden in Dauer, Beginn und Symptomausprägung.
Welche pflanzlichen Mittel werden traditionell in den Wechseljahren eingesetzt?
In der traditionellen Frauenheilkunde werden seit Jahrhunderten mehrere Pflanzen für die hormonelle Übergangsphase verwendet. Die wichtigsten sind Mönchspfeffer (Vitex agnus-castus) aus dem Mittelmeerraum, traditionell für hormonregulierende Themen verwendet, Maca (Lepidium meyenii) aus den peruanischen Anden als Adaptogen für Vitalität und Hormonbalance, Shatavari (Asparagus racemosus) aus der ayurvedischen Tradition als zentrale Frauenpflanze, Ashwagandha (Withania somnifera) als Adaptogen für Stress, Schlaf und Energie, Traubensilberkerze (Cimicifuga racemosa) als klassische europäische Wechseljahres-Pflanze, Salbei (Salvia officinalis) traditionell für Schwitzen sowie Rotklee (Trifolium pratense) als Quelle pflanzlicher Isoflavone. Die wissenschaftliche Datenlage variiert zwischen den Pflanzen. Mönchspfeffer-Extrakte sind in arzneilicher Dosierung als Phytopharmakon zulassungspflichtig, in niedrigen Lebensmittel-Dosierungen Bestandteil von Nahrungsergänzungsmischungen. Greenic Meno Balance kombiniert Maca, Shatavari, Ashwagandha-Extrakt KSM-66 und Mönchspfeffer-Extrakt in Lebensmittel-Dosierung mit einem pflanzlichen Vitamin-B-Komplex und Vitamin C aus Acerola.
Welche Rolle spielen B-Vitamine und Vitamin C in den Wechseljahren?
B-Vitamine und Vitamin C sind in einer Lebensphase mit hormonellen Schwankungen besonders relevant, weil sie zentrale Funktionen in Nervensystem, Energiestoffwechsel, psychischer Funktion und Hormonregulation übernehmen. Vitamin B1 (Thiamin) trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei. Vitamin B2 (Riboflavin) trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei. Vitamin B6 (Pyridoxin) trägt zur Regulierung der Hormontätigkeit bei, zu einem normalen Energiestoffwechsel, zu einer normalen Funktion des Nervensystems und zur normalen psychischen Funktion. Vitamin B7 (Biotin) trägt zur normalen psychischen Funktion bei. Vitamin B12 (Cobalamin) trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung sowie zur normalen Funktion des Nervensystems bei. Vitamin C trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel, zu einer normalen Funktion des Immunsystems und dazu, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Eine ausgewogene Versorgung mit diesen Nährstoffen ist Teil einer bewussten Ernährung in dieser Lebensphase. Eine Tagesportion Greenic Meno Balance deckt 71,8 Prozent der Vitamin-B1-Referenzmenge, 56,4 Prozent Vitamin B6, 48 Prozent Biotin, 32 Prozent Vitamin B12 und 50 Prozent Vitamin C, gewonnen aus pflanzlichen Extrakten ohne synthetische Isolate.
Was ist eine Hormonersatztherapie und wie verhält sich pflanzliche Begleitung dazu?
Die Hormonersatztherapie (HRT) ist eine medizinische Behandlung, bei der Östrogen, oft in Kombination mit Progesteron, gezielt ersetzt wird, um deutliche Beschwerden in den Wechseljahren zu lindern. Sie wird von Gynäkologinnen und Hausärztinnen individuell verschrieben und ist heute differenzierter und sicherer als in früheren Jahrzehnten. Bei stärkeren Beschwerden wie ausgeprägten Hitzewallungen, anhaltenden Schlafstörungen oder genitalen Beschwerden kann sie sehr wirksam sein. Indikation, Dosierung, Darreichungsform (Tabletten, Pflaster, Gel) und Dauer werden persönlich abgestimmt. Eine pflanzliche Mikronährstoff-Begleitung wie Greenic Meno Balance ist kein Ersatz für eine HRT. Sie ist ein Lebensmittel und kein Arzneimittel. Pflanzliche Mischungen können als tägliche Ernährungs-Begleitung in dieser Lebensphase eingenommen werden, unabhängig davon ob eine HRT erfolgt oder nicht. Bei gleichzeitiger Einnahme hormoneller Medikamente ist eine Abstimmung mit der behandelnden Ärztin sinnvoll, vor allem wegen einzelner Komponenten wie Mönchspfeffer. Die Entscheidung für oder gegen eine HRT ist eine persönliche, in Zusammenarbeit mit der Ärztin getroffene Wahl auf Basis individueller Symptome, Vorerkrankungen und Lebenssituation.
Was hilft im Alltag bei Wechseljahresbeschwerden?
Eine umfassende Begleitung der Wechseljahre kombiniert mehrere Lebensstil-Säulen. Im Bereich Ernährung ist eine vielfältige pflanzliche Kost mit Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten, Gemüse, Obst, Nüssen und hochwertigen Proteinen empfehlenswert. Eine Reduktion von raffiniertem Zucker, Alkohol und übermäßigem Koffein wird in vielen Empfehlungen genannt, weil diese Faktoren Hitzewallungen und Schlafstörungen verstärken können. Bei der Bewegung ist eine Kombination aus Krafttraining (zwei- bis dreimal pro Woche) und Ausdauerbewegung empfehlenswert. Krafttraining ist in der Postmenopause besonders wertvoll für Knochengesundheit, Muskelmasse und Stoffwechsel. Im Bereich Schlaf helfen ein regelmäßiger Schlafrhythmus, ein kühles Schlafzimmer (bei nächtlichen Hitzewallungen besonders wichtig) und die Reduktion von Bildschirmzeit am Abend. Stressmanagement durch Yoga, Meditation, Atemübungen oder Spaziergänge in der Natur unterstützt die Anpassungsfähigkeit. Bei stärkeren psychischen Belastungen ist professionelle Begleitung sinnvoll. Pflanzliche Mikronährstoff-Komplexe wie Greenic Meno Balance ergänzen diese Säulen als tägliche Ernährungs-Begleitung. Bei stärkeren Beschwerden ist eine ärztliche Abklärung empfohlen, weil neben den Wechseljahren auch andere Ursachen wie Schilddrüsenerkrankungen, Eisenmangel oder Schlafapnoe ähnliche Symptome verursachen können.

Verwandte Begriffe

Quellen

  • Deutsche Menopause Gesellschaft (DMG): Leitlinien und Empfehlungen zur Begleitung in den Wechseljahren. https://www.menopause-gesellschaft.de/

    S3-Leitlinie "Peri- und Postmenopause - Diagnostik und Interventionen". Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG). https://www.awmf.org/

    Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): Ernährung in den Wechseljahren, Referenzwerte für B-Vitamine und Vitamin C.

    Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): Informationen zur Lebensphase Wechseljahre. https://www.frauengesundheitsportal.de/

    Robert Koch-Institut (RKI): Studienlage zu Wechseljahres-Symptomen in Deutschland.

    European Food Safety Authority (EFSA): Zugelassene Health Claims für B-Vitamine und Vitamin C.

    Verordnung (EU) Nr. 432/2012 zur Festlegung einer Liste zulässiger gesundheitsbezogener Angaben über Lebensmittel.

    National Institute on Aging (USA): Wissenschaftliche Übersichtsarbeiten zur Menopause.

    Frauenärzte im Netz (Berufsverband der Frauenärzte): Patientinneninformation zu Perimenopause und Postmenopause.