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WissenWeizengras

Weizengras

Weizengras ist der junge, leuchtend grüne Halm der Weizenpflanze (Triticum aestivum), der vor der Kornbildung geerntet wird und damit von Natur aus glutenfrei ist. In den 1940er-Jahren etablierte die litauisch-amerikanische Ernährungspionierin Ann Wigmore Weizengras als zentrales Element der modernen Vitalstoff-Bewegung im US-amerikanischen Hippocrates Health Institute. Heute zählt Weizengras zusammen mit Gerstengras zu den klassischen Süßgräsern in der pflanzenbasierten Ernährung. Es liefert eine besonders ausgewogene Kombination aus Vitamin B6, Folsäure, Mangan, Chlorophyll und Ballaststoffen. Eine Tagesportion von 5 Gramm Greenic Bio Weizengras Pulver deckt 26 Prozent der Referenzmenge an Vitamin B6, 16 Prozent an Mangan und 15 Prozent an Folsäure. Vitamin B6 trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel und zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei, Folsäure zu einer normalen Funktion des Immunsystems und zur Verringerung von Müdigkeit, Mangan zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress. Das Greenic Bio Weizengras Pulver stammt aus kontrolliert biologischem Anbau in Deutschland und wird in Rohkostqualität schonend getrocknet und vermahlen.

Herkunft & Botanik

Weizengras ist das junge Blatt der Weizenpflanze (Triticum aestivum), einer der wichtigsten Kulturpflanzen der Menschheit. Weizen wurde vor über 10.000 Jahren im Fruchtbaren Halbmond domestiziert und ist heute das meistangebaute Getreide der Welt. Während die reife Weizenähre als Brot- und Backgetreide verwendet wird, hat das junge Blatt vor der Kornbildung eine völlig andere ernährungswissenschaftliche Bedeutung.

Die Geschichte des Weizengrases als Nahrungsergänzung ist eng mit dem Namen Ann Wigmore verbunden. Die in Litauen geborene Ernährungspionierin emigrierte in den 1920er-Jahren in die USA und experimentierte ab den 1940er-Jahren systematisch mit Weizengras als Element einer rohköstlichen Ernährung. Sie gründete 1958 das Hippocrates Health Institute in Boston, das später nach West Palm Beach in Florida verlegt wurde und bis heute besteht. Wigmore etablierte den Weizengras-Saft, den Wheatgrass Shot, als zentralen Bestandteil ihrer Ernährungs- und Vitalstoff-Lehre.

Über die nordamerikanische Rohkost- und Wellness-Bewegung erreichte Weizengras in den 1980er- und 1990er-Jahren auch den europäischen Markt. Während in Japan die Gerstengras-Forschung von Yoshihide Hagiwara dominant war, prägte in den USA die Weizengras-Tradition von Ann Wigmore das Bewusstsein. Heute werden beide Süßgräser parallel verwendet, mit unterschiedlichen Nährstoffschwerpunkten.

Pflanzenbiologie und Erntezeitpunkt

Die Weizenpflanze durchläuft mehrere Wachstumsphasen. Im jungen Stadium besteht sie aus saftig grünen Halmen, ähnlich wie Gerstengras oder anderes Wiesengras. Erst nach etwa 60 bis 90 Tagen bildet sie Ähren mit Körnern aus, in denen das gluten-haltige Speicher-Eiweiß entsteht.

Geerntet wird Weizengras üblicherweise nach 9 bis 14 Tagen, also im sehr frühen Stadium. Zu diesem Zeitpunkt erreicht die Pflanze die sogenannte Jointing-Phase, in der sie die höchste Konzentration an Mineralstoffen, Vitaminen und Chlorophyll in den Blättern hat. Nach diesem Zeitpunkt beginnt die Pflanze, Reserven in die Längen- und Korn-Entwicklung umzulagern, was das Blatt nährstofflich weniger wertvoll macht.

Warum Weizengras glutenfrei ist

Gluten ist ein Speicher-Eiweiß, das ausschließlich im reifen Weizenkorn gebildet wird, nicht in den jungen Blättern. Da Weizengras vor der Ährenbildung geerntet wird, enthält das Pulver kein Gluten. Diese Eigenschaft ist wissenschaftlich belegt und wird bei zertifizierten Bio-Produkten durch Laboranalysen regelmäßig bestätigt. Weizengras-Pulver ist damit grundsätzlich auch für Menschen mit Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit geeignet, sofern das Produkt unter strikt getrennten Produktionsbedingungen verarbeitet wird, damit keine Kreuzkontamination mit gluten-haltigen Getreiden in Mühle oder Abfüllung entsteht.

Anbau und Verarbeitung

Hochwertiges Weizengras stammt aus kontrolliert biologischem Anbau. Das Greenic Bio Weizengras Pulver wird aus deutschem Bio-Anbau bezogen, was kurze Lieferketten und transparente Rückverfolgbarkeit sichert. Nach der Ernte werden die Halme bei Temperaturen unter 42 Grad Celsius schonend getrocknet, um hitzeempfindliche Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe zu bewahren. Anschließend werden sie fein vermahlen. Das Greenic Pulver enthält zu 100 Prozent reines Weizengras, ohne Trägerstoffe, Maltodextrin oder andere Zusätze.

Wirkprofil & Inhaltsstoffe

Das Wirkprofil von Weizengras basiert auf einer ausgewogenen Kombination aus B-Vitaminen, Mineralstoffen, pflanzlichem Eiweiß, Chlorophyll und Ballaststoffen. Junge Süßgräser konzentrieren in ihren Blättern die Nährstoffe, die sie für das spätere Wachstum benötigen.

Nährstoffe in der Tagesportion

Vitamin B6: 0,4 Milligramm pro 5 Gramm Pulver, das sind 26 Prozent der Referenzmenge. Vitamin B6 trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei, zu einer normalen Funktion des Nervensystems, zur normalen psychischen Funktion, zur Regulierung der Hormontätigkeit und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung. Mit 7,2 Milligramm Vitamin B6 pro 100 Gramm zählt Weizengras zu den dichtesten pflanzlichen Quellen für dieses Vitamin.
Folsäure: 30 Mikrogramm pro 5 Gramm Pulver, das sind 15 Prozent der Referenzmenge. Folsäure trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei, zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung, zu einer normalen Blutbildung und zu einer normalen Zellteilung. Folsäure ist besonders relevant für Frauen im gebärfähigen Alter und in der Schwangerschaftsplanung.
Mangan: 0,3 Milligramm pro 5 Gramm Pulver, das sind 16 Prozent der Referenzmenge. Mangan trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen, zur normalen Bildung von Bindegewebe und zu einem normalen Energiestoffwechsel.
Ballaststoffe: 2,4 Gramm pro 5 Gramm Pulver. Tragen zu einer normalen Verdauungsfunktion bei und unterstützen das Sättigungsgefühl.

Diese Kombination aus Vitamin B6, Folsäure, Mangan und Ballaststoffen macht Weizengras zu einer der nährstoffdichtesten pflanzlichen Quellen pro Gramm Pulver und besonders interessant für Anwender, die Wert auf Energiestoffwechsel, Nervensystem-Funktion und antioxidativen Zellschutz legen.

Vitamin B6 als Schwerpunkt von Weizengras

Vitamin B6 ist ein Schlüsselvitamin für den Aminosäure-Stoffwechsel und die Bildung mehrerer Neurotransmitter wie Serotonin, Dopamin und GABA. Damit ist Vitamin B6 in mehreren wichtigen Stoffwechselwegen aktiv. Eine gute Vitamin-B6-Versorgung wird in der Ernährungswissenschaft mit einer normalen psychischen Funktion, einem normalen Energiestoffwechsel und einer normalen Funktion des Nervensystems in Verbindung gebracht. Mit 0,4 Milligramm pro 5-Gramm-Portion liefert Weizengras-Pulver einen relevanten Beitrag zur Tagesversorgung, der vor allem in pflanzenbasierten Ernährungsformen wertvoll ist, weil Vitamin B6 zwar in vielen Lebensmitteln vorkommt, in pflanzlich-konzentrierter Form aber selten ist.

Chlorophyll und sekundäre Pflanzenstoffe

Weizengras enthält besonders hohe Mengen an Chlorophyll, dem grünen Pflanzenfarbstoff, der für die Fotosynthese verantwortlich ist. Chlorophyll ist strukturell mit dem menschlichen Hämoglobin verwandt und wird in der Forschung als sekundärer Pflanzenstoff mit antioxidativen Eigenschaften untersucht. Weitere sekundäre Pflanzenstoffe in Weizengras sind Flavonoide, Carotinoide sowie pflanzliche Enzyme, die aber durch Trocknung und Vermahlung teilweise in ihrer Aktivität reduziert werden.

Pflanzliches Eiweiß und Aminosäureprofil

Mit rund 22 Gramm pflanzlichem Eiweiß pro 100 Gramm Pulver liefert Weizengras eine relevante Proteinkomponente. Eine Tagesportion von 5 Gramm enthält 1,1 Gramm Protein. Das Aminosäureprofil junger Süßgräser ist relativ ausgewogen, mit einer guten Verteilung essentieller Aminosäuren.

Was die Studienlage zeigt

Die wissenschaftliche Forschung zu Weizengras hat in den letzten Jahrzehnten zugenommen, vor allem aus den USA und Indien. Studien deuten auf antioxidative Effekte, einen positiven Beitrag zur Mikronährstoffversorgung und eine Unterstützung des Sättigungsgefühls durch den hohen Ballaststoffanteil hin. Für spezifische therapeutische Effekte wie eine direkte Wirkung auf chronische Erkrankungen sind die Daten begrenzt. Weizengras ist nach aktueller wissenschaftlicher Einordnung ein nährstoffdichtes Lebensmittel mit klar messbarem Beitrag zur Mikronährstoffversorgung, kein Arzneimittel.

Anwendung

Weizengras-Pulver lässt sich vielseitig in die tägliche Ernährung integrieren. Der intensiv grasige, leicht herb-erdige Geschmack ist kräftiger als bei Gerstengras und harmoniert gut mit süßeren oder fruchtigen Komponenten.

Tagesmenge

Die übliche Tagesmenge liegt bei 5 Gramm Weizengras-Pulver, das entspricht etwa einem Teelöffel. Eine Portion deckt 26 Prozent der Vitamin-B6-Referenzmenge, 16 Prozent der Mangan-Referenzmenge und 15 Prozent der Folsäure-Referenzmenge ab. Wer den Effekt intensivieren möchte, kann die Menge auf bis zu 10 Gramm täglich erhöhen, idealerweise verteilt auf zwei Portionen über den Tag. Für den Einstieg ist ein halber Teelöffel pro Tag empfehlenswert, um die Verdauung an den hohen Ballaststoffanteil zu gewöhnen.

Anwendungsformen

In Smoothies und grünen Säften: Die klassische Anwendung. Ein Teelöffel (5 Gramm) in 250 bis 300 Milliliter Wasser, Saft oder pflanzlichen Drink mit Obst und Gemüse pürieren. Banane, Apfel, Mango, Beeren und Ananas runden den intensiv grasigen Grundton geschmacklich besonders gut ab.
In Joghurt, Skyr oder Porridge: In Joghurt, Skyr, Haferbrei oder Smoothie-Bowls eingerührt. Mit Beeren, Honig oder Ahornsirup harmoniert das Aroma.
In pflanzlichen Drinks: Mit Hafer-, Mandel-, Soja- oder Kokosdrink eingerührt, kalt oder lauwarm.
In Salatdressings, Dips und Pesto: In Salatdressings, Hummus, Avocado-Dips oder Kräuter-Pesto integriert, ergänzt das Pulver herzhafte Zubereitungen.
In kalten grünen Suppen oder Wraps: Über Gazpacho gestreut oder in grünen Wraps mit Avocado und Hummus.

Wichtig: nicht in heißen Speisen mitkochen, weil Vitamin B6, Folsäure und sekundäre Pflanzenstoffe ab 60 Grad zunehmend zerfallen.

Tipp gegen Klümpchenbildung

Weizengras-Pulver löst sich nicht immer sofort vollständig. Pulver vorab mit einer Gabel in zwei Esslöffeln lauwarmem Wasser zu einer Paste anrühren, dann in den Smoothie oder Drink geben.

Geschmack ausbalancieren

Weizengras ist geschmacklich intensiver als Gerstengras. Wer den grasigen Ton zum ersten Mal probiert, kann das Pulver mit einer kombinierten Mischung aus Banane und Beeren oder mit einem frischen Orangensaft aufnehmen. Auch eine Mischung Weizengras mit anderem Greens wie Spirulina oder Chlorella im Smoothie reduziert den Einzelgeschmack.

Tageszeit

Weizengras-Pulver lässt sich zu jeder Tageszeit verwenden. Viele Anwender bevorzugen die morgendliche Einnahme im Smoothie, weil Vitamin B6 zum Energiestoffwechsel beiträgt und sich gut in die Frühstücksroutine integrieren lässt. Vor oder nach dem Training ist ebenfalls beliebt, weil B-Vitamine im Energie- und Aminosäurestoffwechsel aktiv sind. Bei zwei Tagesportionen empfiehlt sich eine Aufteilung auf Morgen und Vor- oder Nachmittag.

Wirkungseintritt

Weizengras wirkt als Mikronährstoffquelle sofort, baut aber wie alle Lebensmittel seine Wirkung über die kontinuierliche Versorgung auf. Spürbare Effekte auf Energie, Vitalität und Wohlbefinden hängen vom individuellen Ausgangsprofil ab und entstehen meist erst nach mehreren Wochen kontinuierlicher Einnahme. Eine durchgängige Tagesintegration über vier bis acht Wochen erlaubt die beste Beurteilung des persönlichen Nutzens.

Worauf bei der Auswahl achten?

Beim Weizengras-Pulver gibt es deutliche Qualitätsunterschiede zwischen den Marktangeboten. Sechs Kriterien helfen bei der Auswahl.

Erntezeitpunkt: junge Halme vor der Ährenbildung

Das wichtigste Qualitätsmerkmal. Weizengras muss vor der Kornbildung geerntet werden, wenn die Pflanze ihre höchste Nährstoffkonzentration in den Blättern hat. Spätere Ernten haben deutlich reduzierten Nährstoffgehalt, weil die Pflanze Mineralstoffe in die Kornbildung umlagert. Außerdem ist nur vor der Ährenbildung das Pulver garantiert glutenfrei. Hochwertige Anbieter dokumentieren den Erntezeitpunkt.

Bio-Qualität

Konventioneller Getreideanbau arbeitet mit Pestiziden, Herbiziden und synthetischen Düngemitteln, die sich in den jungen Halmen anreichern können. Kontrolliert biologischer Anbau nach EU-Öko-Verordnung schließt synthetische Pestizide und Mineraldünger aus. Bei einem grünen Konzentrat-Pulver ist Bio-Qualität ein Sicherheitsmerkmal, nicht nur ein Komfort-Kriterium.

Herkunft: deutscher oder europäischer Anbau

Weizengras wächst in vielen Klimazonen, ein erheblicher Teil des Marktangebots stammt jedoch aus China oder Übersee. Anbau in Deutschland oder der EU bietet kurze Lieferketten, transparente Rückverfolgbarkeit, strenge EU-Bio-Kontrollen sowie regionale Nachhaltigkeit ohne lange Transportwege. Das Greenic Bio Weizengras Pulver stammt aus deutschem Bio-Anbau.

Rohkostqualität und schonende Trocknung

Vitamin B6, Folsäure und sekundäre Pflanzenstoffe sind hitzeempfindlich. Eine schonende Lufttrocknung bei Temperaturen unter 42 Grad bewahrt das natürliche Wirkstoffspektrum. Industriell sprühgetrocknete Pulver mit Heißluft können erhebliche Nährstoffverluste haben.

Reinheit ohne Zusatzstoffe

Hochwertige Weizengras-Pulver bestehen zu 100 Prozent aus reinem Weizengras. Manche Marktprodukte enthalten Maltodextrin als Trägerstoff, Aromen, Süßstoffe oder Trennmittel. Auf dem Etikett sollte als einzige Zutat Weizengraspulver aus kontrolliert biologischem Anbau stehen.

Pulver, Saft oder Kapseln

Weizengras gibt es in drei Anwendungsformen. Pulver ist die ergiebigste und flexibelste Form, lässt sich in Smoothies, Joghurt oder Wasser einrühren, ist günstig pro Gramm und hat eine lange Haltbarkeit. Frischsaft (Wheatgrass Shot) hat in der Ann-Wigmore-Tradition eine starke Stellung und gilt als bioverfügbarer, ist aber praktisch nur dann sinnvoll, wenn frisches Weizengras lokal verfügbar ist und sofort verarbeitet wird, weil der Saft sehr schnell oxidiert. Kapseln sind reisefreundlich und geschmacksneutral, fassen aber nur 300 bis 500 Milligramm pro Stück. Für eine 5-Gramm-Tagesportion wären 10 bis 17 Kapseln nötig. Pulver ist für die meisten Anwender die praktikabelste und kosteneffizienteste Form.

Greenic Bio Weizengras Pulver im Vergleich


Erntezeitpunkt: Junge Halme vor der Ährenbildung mit maximalem Nährstoffgehalt.
Bio-Qualität: Kontrolliert biologischer Anbau, EU-Öko-zertifiziert.
Herkunft: Deutscher Bio-Anbau, kurze Lieferketten, transparente Rückverfolgbarkeit.
Verarbeitung: Rohkostqualität, schonende Trocknung unter 42 Grad, feine Vermahlung.
Reinheit: 100 Prozent Weizengraspulver, ohne Trägerstoffe, Maltodextrin, Aromen oder Süßstoffe.
Nährstoffe: 598 Mikrogramm Folsäure, 6,6 Milligramm Mangan und 7,2 Milligramm Vitamin B6 pro 100 Gramm.

Was nicht überzeugt

Weizengras-Pulver mit Maltodextrin oder anderen Trägerstoffen, Produkte ohne Bio-Zertifizierung, Pulver mit unklarem Erntezeitpunkt, hitzebehandelte Pulver ohne Rohkost-Hinweis sowie Mischprodukte mit Aromen und Süßstoffen erfüllen den Anspruch eines hochwertigen Weizengras-Pulvers nicht. Bei Produkten ohne klare Herkunftsangabe ist Vorsicht geboten, weil chinesisches Weizengras qualitativ heterogen sein kann.

Greenic-Produkte mit Weizengras

Häufige Fragen zu Weizengras

Was ist besser, Weizengras oder Gerstengras?
Beide Süßgräser haben ihre Stärken und unterscheiden sich vor allem im Nährstoff-Schwerpunkt und im Geschmack. Weizengras liefert besonders hohe Mengen an Vitamin B6 und Folsäure: Eine 5-Gramm-Portion deckt 26 Prozent der Vitamin-B6-Referenzmenge und 15 Prozent der Folsäure-Referenzmenge. Gerstengras punktet hingegen mit einem außergewöhnlich hohen Vitamin-K-Gehalt: Eine 5-Gramm-Portion deckt 43 Prozent der Vitamin-K-Referenzmenge, dazu Folsäure und Eisen. Geschmacklich ist Gerstengras milder und weniger intensiv grasig, während Weizengras kräftiger und herber schmeckt. Beide sind von Natur aus glutenfrei, weil sie vor der Kornbildung geerntet werden, und beide sind reich an Chlorophyll und Ballaststoffen. Die Wahl hängt vom persönlichen Bedarf ab. Wer Vitamin B6 für Energiestoffwechsel, Nervensystem und psychische Funktion priorisiert, greift zu Weizengras. Wer Vitamin K für Knochen und Folsäure priorisiert, wählt Gerstengras. Viele Anwender kombinieren oder wechseln beide Pulver ab. Greenic bietet beide aus deutschem Bio-Anbau an.
Ist Weizengras wirklich glutenfrei und für Menschen mit Zöliakie geeignet?
Ja, reines Weizengras-Pulver ist von Natur aus glutenfrei. Der Grund liegt in der Pflanzenbiologie: Gluten ist ein Speicher-Eiweiß, das ausschließlich im reifen Weizenkorn gebildet wird, nicht in den jungen Blättern. Da Weizengras im sehr frühen Wachstumsstadium nach 9 bis 14 Tagen geerntet wird, lange vor der Ährenbildung, enthält das Pulver kein Gluten. Diese Eigenschaft wird bei zertifizierten Bio-Produkten durch Laboranalysen regelmäßig bestätigt. Weizengras-Pulver ist damit grundsätzlich auch für Menschen mit Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit geeignet, allerdings unter folgender Bedingung: Die Produktion muss unter strikt getrennten Produktionsbedingungen erfolgen, damit keine Kreuzkontamination mit gluten-haltigen Getreiden in Mühle oder Abfüllung stattfindet. Wer eine ärztlich diagnostizierte Zöliakie hat, sollte zusätzlich auf das offizielle Glutenfrei-Siegel der Deutschen Zöliakie-Gesellschaft achten oder beim Hersteller nach den Analysezertifikaten fragen. Das Greenic Bio Weizengras Pulver ist deklariert glutenfrei.
Was bewirkt Weizengras im Körper?
Weizengras versorgt den Körper mit einer ausgewogenen Kombination aus Vitamin B6, Folsäure, Mangan, Chlorophyll und Ballaststoffen. Eine 5-Gramm-Tagesportion deckt 26 Prozent der Vitamin-B6-Referenzmenge, 16 Prozent der Mangan-Referenzmenge und 15 Prozent der Folsäure-Referenzmenge. Vitamin B6 trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei, zu einer normalen Funktion des Nervensystems, zur normalen psychischen Funktion, zur Regulierung der Hormontätigkeit und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung. Folsäure trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems, zu einer normalen Blutbildung und zur Verringerung von Müdigkeit bei. Mangan trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen, und zur normalen Bildung von Bindegewebe. Die Kombination dieser drei Mikronährstoffe macht Weizengras besonders interessant für Anwender, die Energie, Nervensystem und Stoffwechsel ernährungsphysiologisch unterstützen möchten. Hinzu kommen Ballaststoffe für eine normale Verdauungsfunktion und Chlorophyll als sekundärer Pflanzenstoff.
Wie wird Weizengras eingenommen und wie schmeckt es?
Weizengras-Pulver schmeckt intensiv grasig, leicht herb und erdig, vergleichbar mit frischem Spinat oder jungem Getreidegras. Der Geschmack ist kräftiger als bei Gerstengras und lässt sich am einfachsten in Smoothies mit fruchtigen Komponenten ausbalancieren. Die übliche Tagesmenge liegt bei 5 Gramm Pulver, das entspricht etwa einem Teelöffel. Das Pulver wird in 200 bis 300 Milliliter Wasser, Saft, Smoothie oder pflanzlichen Drink eingerührt und einmal täglich konsumiert. Bei Bedarf lässt sich die Menge auf bis zu 10 Gramm täglich erhöhen, verteilt auf zwei Portionen. Geschmacklich besonders gut passen Banane, Apfel, Mango, Beeren, Ananas und Orange als Kombinationspartner. In Joghurt, Skyr, Porridge oder Bowls eingerührt funktioniert das Pulver ebenfalls. Wichtig: nicht in heißen Speisen mitkochen, weil Vitamin B6 und Folsäure ab 60 Grad zunehmend zerfallen. Eine feste Tageszeit ist nicht vorgeschrieben, viele bevorzugen die morgendliche Einnahme im Smoothie oder vor und nach dem Training, weil B-Vitamine im Energiestoffwechsel aktiv sind.
Was unterscheidet Weizengras-Saft von Weizengras-Pulver?
Beide Anwendungsformen haben ihre Berechtigung, unterscheiden sich aber in Praktikabilität und Anwendungsprofil. Frischer Weizengras-Saft, der sogenannte Wheatgrass Shot, geht auf die Ann-Wigmore-Tradition aus dem Hippocrates Health Institute zurück und gilt als die ursprüngliche Form der Anwendung. Der frisch gepresste Saft enthält die wasserlöslichen Vitamine und sekundären Pflanzenstoffe in besonders bioverfügbarer Form. Allerdings oxidiert frischer Weizengras-Saft sehr schnell und sollte innerhalb von 15 bis 30 Minuten nach dem Pressen getrunken werden, was praktisch nur möglich ist, wenn frisches Weizengras lokal angebaut oder gekauft wird. Weizengras-Pulver ist die praktikable Alternative für den Alltag. Durch schonende Trocknung bei Temperaturen unter 42 Grad und feine Vermahlung bleiben die meisten Nährstoffe erhalten. Pulver hat eine lange Haltbarkeit, lässt sich präzise dosieren, ist günstiger pro Gramm und benötigt keine spezielle Ausrüstung. Für die meisten Anwender ist Pulver die praktikable Wahl im Alltag. Das Greenic Bio Weizengras Pulver bietet die volle Nährstoffdichte in einer alltagstauglichen Form.

Verwandte Begriffe

Quellen

  • Wigmore A. The Wheatgrass Book: How to Grow and Use Wheatgrass to Maximize Your Health and Vitality. Avery Publishing Group, 1985. Klassische Erstpublikation zur westlichen Weizengras-Tradition.

    Wakeham P. The medicinal and pharmacological screening of wheatgrass juice (Triticum aestivum L.): an active ingredient against autoimmune and chronic conditions. International Journal of Pharmacology. 2013.

    Bar-Sela G, Cohen M, Ben-Arye E, Epelbaum R. The Medical Use of Wheatgrass: Review of the Gap Between Basic and Clinical Applications. Mini-Reviews in Medicinal Chemistry. 2015;15(12):1002–1010. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26156538/

    Padalia S, Drabu S, Raheja I, Gupta A, Dhamija M. Multitude potential of wheatgrass juice (Green Blood): An overview. Chronicles of Young Scientists. 2010;1(2):23.

    Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr, Vitamin B6, Folsäure, Mangan.

    European Food Safety Authority (EFSA). Wissenschaftliche Bewertungen zu Vitamin B6, Folsäure und Mangan.

    Verordnung (EU) Nr. 432/2012 zur Festlegung einer Liste zulässiger gesundheitsbezogener Angaben über Lebensmittel.

    Hippocrates Health Institute. Historische Quellen zur Wheatgrass-Therapie nach Ann Wigmore.